Der Ablauf

Das Labeling-Verfahren im Überblick

Das Labeling Verfahren in 2018 startet am 1. Mai 2018 und endet am 30. April 2019. Eine Zusammenfassung aller Verfahrensschritte und Fristen finden Sie in untenstehender Grafik. Details zu den einzelnen Verfahrensschritten sind unter der Grafik erläutert.

Lokale Arbeitsgruppe

Das Labeling-Verfahren ist als mehrstufiger Prozess konzipiert, an dem neben der Kommunalverwaltung weitere Agierende beteiligt werden. Hierzu richten Sie mit Beginn des Labeling-Verfahrens eine Lokale Arbeitsgruppe (LAG) ein. Die LAG verfolgt das Ziel, den Austausch zwischen Stadtverwaltung und der Bürgerschaft zu befördern und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Außerdem hat die LAG die Möglichkeit, die Einreichung von Bestandserfassung und Maßnahmenplan (siehe unten) durch eine eigene Stellungnahme zu begleiten.

Die LAG kann sich entsprechend der lokalen Gegebenheiten z.B. aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Verwaltungsdienststellen, der Kommunalpolitik, Unternehmen sowie lokalen Verbänden und engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzen. Voraussetzung ist, dass mindestens eine Vertreterin bzw. ein Vertreter eines lokalen Naturschutzverbands beteiligt wird.

Bestandserfassung

Im ersten Schritt des Labeling-Verfahrens erfassen Sie gemeinsam mit der LAG den kommunalen Grünflächenbestand, die für eine naturnahe Flächenbewirtschaftung zur Verfügung stehenden Ressourcen, praktizierte Pflegegrundsätze sowie umgesetzte Maßnahmen und Projekte in den skizzierten Handlungsfeldern. Hierfür erhalten Sie von uns einen entsprechenden Fragebogen. Die Bestandserfassung schafft für alle Beteiligten eine gemeinsame Diskussionsgrundlage und bildet den Ausgangspunkt für das weitere Labeling-Verfahren.

Vor-Ort-Besuch

Im Rahmen eines Vor-Ort-Besuchs erhalten Sie von uns eine erste Rückmeldung zur Bestandserfassung und wir begutachten relevante Grünflächen vor Ort. Abschließend wird gemeinsam mit der LAG über Stärken und Potentiale Ihrer Kommune diskutiert. Auch eine Person aus den Partnerkommunen wird den Vor-Ort-Besuch begleiten und mit für Sie wertvollen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis bereichern.

Maßnahmenplan

Aufbauend auf der Bestandserfassung und dem Vor-Ort-Besuch sind Sie in der zweiten Phase des Labeling-Verfahrens dazu aufgefordert, einen Maßnahmenplan mit Zielen sowie zukünftigen Maßnahmen und Projekten zu entwickeln.

Grünflächenstrategie

Die Grünflächenstrategie fasst die Ergebnisse der Bestandserfassung zusammen und stellt die zukünftig geplanten Maßnahmen in Ihrer Kommune dar. Darüber hinaus werden zentrale Grundsätze und Zielsetzungen eines ökologischen Grünflächenmanagements dargelegt. Mit der Grünflächenstrategie bekennt sich Ihre Kommune zur naturnahen Gestaltung der Grünflächen und stellt die Dauerhaftigkeit der hierzu angestrebten Maßnahmen und Projekte sicher. Sofern zentrale Inhalte der Strategie noch nicht politisch legitimiert sind, ist die Strategie für den Erhalt des Labels durch einen Ratsbeschluss zu verabschieden. Mit Ihrem Einverständnis wird die Strategie auf unserer Projektseite veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Verfahrensablauf können Sie dem Dokument Wegweiser entnehmen.